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Omaha Poker
 
Das Pokerspiel hat sich mit der Zeit viel entwickelt. Heutzutage wird Poker tatsächlich in über hundert verschiedenen Varianten gespielt. Mit den Spielvarianten haben sich natürlich auch neue Spielregeln entwickelt.

Was bei allen Varianten des Pokerspieles gleich bleibt, ist die Rangfolge der Pokerhände. Ein grosser Unterschied besteht aber im Schwierigkeitsgrad. Die bekannteste sowie beliebteste aber auch komplexeste Arten des Pokerspieles sind "Seven Card Stud", "Omaha" und "Texas Holdem". Alle Arten des Pokers werden grundsätzlich mit einem Deck von 52 Spielkarten gespielt.
Bei Omaha Poker müssen die Spieler ihr Blatt mit zwei ihrer vier Taschenkarten in Kombination mit drei der auf dem Pokertisch liegenden Karten bilden.

Die Blinds:

Bei dieser Variante des Pokers gibt es einen sog. "Dealer Button". Dieser wird vor einem der Spieler platziert und zeigt somit an, welcher Spieler an der Reihe ist, die Karten zu geben. Das sogenannte "Small Blind" wird von dem Spieler, der links vom Dealer sitzt bevor das Spiel beginnt entrichtet. Die Höhe des Small Blindes entspricht der Hälfte des Mindesteinsatzes am Pokertisch.

Das "Big Blind" wird von dem zweiten links vom Dealer sitztenden Spieler entrichtet. Dies entspricht immer dem Mindesteinsatz am Pokertisch.

Im nächsten Schritt erhalten alle Spieler ihre vier verdeckten Taschenkarten. Nun können alle anderen Spieler, beginnend mit dem Spieler links neben dem "Big Blind" die Einsätze machen.

Der Flop:

Der sogenannte "Flop" wird am Ende der ersten Einsatz-Runde offen in die Mitte des Pokertisches gelegt. Die ersten drei Gemeinschaftskarten werden als "Flop" bezeichnet. Diese Karten stehen allen Spielern, die sich noch im Spiel befinden zur Verfügung.

Mit dem Setzen beginnt der Spieler, der links vom "Dealer Button" sitzt. In dieser Runde können alle Spieler nur in Höhe des unteren Satzlimits erhöhen und ihre Einsätze machen. (Beispielweise 2 $ bei einem 2$ / 4$ Spiel)

Die Turn-Karte:

Wurden in der "Flop Runde" alle Einsätze gemacht, so wird der sogenannte "Turn" aufgedeckt auf den Pokertisch gelegt. Dier vierte Gemeinschaftskarte wird in einem Omaha Pokerspiel als "Turn" bezeichnet.

Mit dem Setzen muss der Spieler, der links vom "Dealer Button" sitzt beginnen. In der "Flop Runde" verdoppeln sich die Einsätze vom unteren Satz-Limit auf das obere Satz-Limit. (zum Beispiel bei einem 2$ / 4$ Omaha Spiel werden die Einsätze auf 4$ aufgestockt.

Die River-Karte:

Wurden in der "Turn Runde" alle einsätze gemacht, wird die sogenannte "River Karte" aufgedeckt auf den Pokertisch gelegt. Die fünfte und gleich auch die letzte Gemeinschaftskarte in einem Omaha Pokerspiel wird als "River" bezeichnet. Als erstes kann der Spieler, der links vom Dealer sitzt seinen Einsatz machen.

Der Showdown:

Sollten am Ende der letzten Einsatz-Runde noch mehr als ein Spieler im Spiel sein, so muss der Spieler der zuletzt erhöht oder gesetzt hat sein Karten-Blatt zeigen. Falls in der letzten Runde keine Einsätze gesetzt wurden, muss der Spieler, der links neben dem Dealer sitzt, sein Karten-Blatt zeigen.

Gewonnen hat der Spieler, der den besten Fünf Karten Blatt hat. Bei dieser Variante des Pokerspieles müssen die Spieler ihr Kartenblatt mit zwei ihrer Taschen-Karten in Kombination mit drei auf dem Pokertisch liegenden Karten bilden.

Falls mehrere Spieler ein gleichwertiges Blatt haben, so wird der Pot gleichmässig unter den Spielern mit den besten Pokerhänden aufgeteilt.

Wurde der Pot ausgeschüttet, so kann ein neues Omaha Pokerspiel beginnen. In dem neuen Spiel wird der "Dealer Button" zum nächsten Spieler weitergegeben.